Georg Jensen Living

 
 

georg jensen

 
Seit 1904 steht der Name Georg Jensen für innovatives und handwerklich meisterhaft ausgeführtes Silberdesign. Dabei kann Jensen seine Wurzeln als klassischer Bildhauer nicht verbergen. In seiner Vorstellung, wie ein Stück Silber auszusehen habe, hatte er seine ganz eigene Auffassung. Hochglanzpoliertes Silber lehnte er ebenso ab wie verschiedene Techniken, dem Metall ein schwärzliches oder graues Aussehen zu verleihen. Statt dessen bevorzugte er den Hammerschlag als Oberfläche, was zum einen für handwerklich hergestelltes Silber steht, vor allem aber nach seiner Meinung einen Glanz erzeugt, der "diesem schönen Schimmer des Mondlichts" gleichkäme.

In den ersten Jahren verkaufte Georg Jensen in seinem kleinen Geschäft seine handgeschmiedeten Arbeiten selbst. Schon bald begann er, außer Schmuck auch Gebrauchssilber herzustellen: Die Teekanne im "Magnolie"-Dekor entstand 1904, im selben Jahr werden auch die ersten Bestecke auf den Markt gebracht, von denen das Muster "Antik" (US-amerikanisch: "Continental") von Anfang an erfolgreich ist und auch 100 Jahre später noch produziert wird. 

Bis zu seinem Tod schuf Georg Jensen bahnbrechende Entwürfe - Schmuck, Korpusarbeiten und Bestecke - in Silber. Schon zu Lebzeiten formierte er zudem einen Stab genialer Designer, frei nach dem Motto, die "besten Leute sollen für Jensen arbeiten". Auf diese Weise ist eine Kontinuität entstanden, die den Ruhm der Silberschmiede als eine der ersten Adressen für modernes Kunsthandwerk bis in die heutige Zeit transportiert hat.

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